Hier findet Ihr eine Auswahl an Gedichten, Gedanken und Kurzgeschichten. Falls Ihr wünscht diese für öffentliche Zwecke weiterzuverwenden, bitte ich Euch mich zu kontaktieren

Es ist Zeit

 

Zeit, sich selbst zu begegnen.

Zeit, auf die Pflanzen und Tiere zu hören.

Zeit, mit dem Wegsehen aufzuhören.

Zeit, Verantwortung zu übernehmen.

 

Jetzt ist der Moment.

Der Moment umzudenken.

Der Moment sich zu verbinden.

Der Moment sich in Demut zu üben.

Der Moment zu erkennen,

dass alles lebt. 

 

Wir sind eine Nation -

Pflanzen, Tiere, Steine und Menschen.

Wir sind eine Familie.

Verbunden durch dieselbe Luft,

die wir atmen.

Verbunden über dieselbe Erde,

auf der wir wandern.

Verbunden durch die Vereinbarungen,

die alles Leben miteinschliessen.

 

stand your ground

honor the treaties

 

Sonja Spitteler, März 2020


Sonja Spitteler, "Ein Gebet"

Ein Gebet

 

Ich schenke Dir ein Gebet,

nicht, weil es nichts Anderes gibt,

das ich mit Dir teilen könnte,

aber mein Gebet

es kommt von Herzen

und dies ist das Wertvollste,

das ich habe.

Ich schenke Dir ein Gebet.  

 

 

 

Aus "Zauberreise"


Sonja Spitteler, Autorin und Therapeutin

Federn

 

Die Elster legte ihren Kopf schief und ein Funkeln trat in ihre dunklen Augen als sie zu sprechen begann. „Jede Feder besitzt Kraft, erzählt Geschichten und bringt Heilung. Weisst du wieso? Ich werde es dir sagen. Weil jede Feder sowohl den Himmel, als auch die Erde berührt hat. Jede Feder kennt die Freiheit des Himmels und die Standhaftigkeit der Erde.“ 

 

Aus "Zauberreise"


Thunder brothers

 

They carried us for many miles, 

strong and gentle.

How grateful I am for their magic.

They listened to our worries, lifted our spirits up and healed our wounds.

 

Yet they asked nothing in return

only to see them as who they are -

Brothers in dat wind, children of the earth, connected.

 

The HorseNation

 

Sonja Spitteler 


Sonja Spitteler, "Als der Efeu sich verliebte"

"Ohne Grösse und Wert und 

ohne sichtbare Eigenschaft, wirst du sein.

Um zu bedecken, was Schutz braucht und

um zu stützen, was stirbt. 

Ein Leben ohne Stolz, 

in Demut und Stille geführt,

Selbsterkenntnis soll dein Lohn sein.

Aus der Tiefe meines Herzens

entspringen die Geheimnisse und 

als heilige Krone zierst du mein Haupt,

umschmeichelt von der Ewigkeit des Seins."

 

Aus  "Als der Efeu sich verliebte"